Aktuelles

23. Juli: Klimacheck der Wahlprogramme der größten demokratischen Parteien zur BTW 2021 durch den WWF. Hier.

10. Juli: Hörenswerte Podcasts zu Klimaschutz, Naturschutz und Nachhaltigkeit gibt es hier:
querFELDein: über die Landwirtschaft von morgen; Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)
"Die guten Seiten der Zukunft"; oekom
Der Gradmesser; Tagesspiegel podcast zur Klimakrise
KNE-Podcast zu Naturschutz und Energiewende; Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE)
klima update° Der Podcast zur Klimapolitik. Klimareporter

24. Juni: Bürgerrat Klima beendet seine Arbeit mit Empfehlungen zur Einhaltung des 1,5-Grad-Limits in den Handlungsfeldern Energie, Mobilität, Gebäude und Wärme, Ernährung sowie für Instrumente der Transformation. Info und Download

22. Juni: Umweltorganisationen legen unter der Überschrift "Stop the loss - eine ambitionierte Naturschutzpolitik ist überfällig" naturschutzpolitische Kernforderungen zur Bundestagswahl vor. Info und Download

10. Juni: Weltklimarat (IPCC) und Weltbiodiversitätsrat (IPBES) betonen in einem heute erschienen gemeinsamen Dokument, dass Klimakrise und der Verlust biologischer Vielfalt menschliches Wohlbefinden gleichermaßen gefährden. Naturschutz und Klimaschutz müssen daher gemeinsam gedacht, Konflikte minimiert und Synergien genutzt werden. Bericht Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Originaldokumente (engl.)

02. Juni: Deutscher Naturschutztag geht mit Verabschiedung der "Wiesbadener Erklärung" zu Ende. Eine zentrale Forderung: "Biodiversitätskrise und Klimakrise gemeinsam und entschlossen meistern." Und: "Zur Erreichung der Biodiversitäts- und Klimaschutzziele müssen auch konsequente Schritte hin zu mehr Suffizienz gegangen werden." Webseite Naturschutztag   Download Wiesbadener Erklärung

29. Mai: Seit April tagt der Bürgerrat Klima – 160 zufällig ausgeloste Menschen – zur Frage, wie wir in Deutschland im Einklang mit den Pariser Klimaschutzzielen leben wollen. Mehr Informationen hier, Videos vieler bisheriger Sitzungen und Expert*innen-Vorträge hier.

26. Mai: Woche der Umwelt der DUH am 10. und 11. Juni. Interessante Podien und Diskussion zu Themen Klima, Biodiversität, Böden, Menschenrechte, Mobilität, Wirtschaft und Unternehmen, Zukunft u.a.m. U.a. mit Svenja Schulze, Antje Boetius (AWI), Kai Niebert (DNR), Josef Settele (UFZ), Olaf Bandt (BUND), Gregor Hagedorn (S4F), Katja Diehl (VCD), Dirk Messner (UBA). Anmeldung und Programm hier

22. Mai: Klima-Pledge zur Bundestagswahl. Gemeinsame Aktion u.a. von BUND, NABU, WWF, Fridays for Future, um Bundestagswahl zur Klimawahl zu machen. Unterzeichner*innen versprechen, „meine Stimme der Partei zu geben, die sich aus meiner Sicht am überzeugendsten für sozial gerechten Klima- und Naturschutz einsetzt“.

16. April: 160 zufällig ausgewählte Bürger*innen treffen sich an zwölf Wochenenden unter der Schirmherrschaft von Horst Köhler bis Herbst 2021 im Bürgerrat Klima. Ziel: Empfehlungen an die Politik, wie Detuschland Deutschland die Pariser Klimaschutzziele erreichen kann und wie wir im Einklang mit diesen leben wollen. Zur Website

15. April: "Bündnis sozialverträgliche Mobilitätswende" von NABU, AWO, DGB, EKD, IG Metall, BUND, SoVD, VdK, ver.di, VCD legt Broschüre zu klimaneutraler und sozialverträglicher Mobilität vor. Info und Download

14. April: WWF-Report: EU-Importe tragen erheblich zur Zerstörung von Tropenwäldern bei, insbesondere durch Import von Soja, Palmöl, Rindfleisch, Holzprodukten, Kakao und Kaffee. Durch die importierte Entwaldung verursachte die EU 2017 indirekt 116 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Das entspricht mehr als einem Viertel der EU-Emissionen aus dem Sektor Landwirtschaft im selben Jahr. Pressemitteilung (de) und Download Studie (eng.)

09. April: TU Berlin - Ringvorlesung Klimaschutz im Sommersemester 2021. Jeden Mo. ab 12. April, 16 Uhr 15 über zoom. Mit M. Latif, T. Santarius, O. Edenhofer u.a.m. Themen: Ist das Klima noch zu retten? Klima und Digitalisierung. Effektivität effizienzsteigernder Technologien. Klimafreundliche Mobilität. Landwirtschaft und Klimaschutz u.a. Für Studierende aller Fachrichtungen und die interessierte Öffentlichkeit.  Programm und Anmeldung

07. April: Hinweis: Veranstaltungsreihe "Stadtpolitik ohne Wachstum – ein Ding der Unmöglichkeit?" Online-Veranstaltungsreihe der BMBF-Nachwuchsgruppe „Mentalitäten im Fluss“ (flumen) und des Runden Tischs Klima und Umwelt Jena, April bis Juni 2021, online. Information und Anmeldung.

28. März: Die Nachwuchsforschergruppe Energiesuffizienz (Europa Universität Flensburg, Wuppertal Institut, Öko-Institut) führte Mitte März eine dreitägige Online-Auftaktveranstaltung durch. Die abschließende Podiumsdiskussion „Energiesuffizienz in der politischen Praxis“ kann jetzt auf youtube verfolgt werden.

27. März: Lesenswertes Streitgespräch über Utopie, Realisierbarkeit und Notwendigkeit von Wachstum oder Postwachstum führen der Klimaökonom Ottmar Edenhofer, u. a. Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, und der Postwachstumsforscher Niko Paech (Univ. Siegen) in der Süddeutschen Zeitung. Leider nur für Abonnent*innen zugänglich. 

18. März: Interessante Berichte und Neuigkeiten zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung gibt es auf https://www.klimareporter.de/

13. März: Besorgniserregende Studie der Princeton University: Wenn es nicht gelingt, das 1,5°-Limit zu halten, könnte in den Tropen die Anpassungskapazität des menschlichen Körpers an höhere Luftfeuchte und -temperatur überstiegen sein. Artikel im Guardian (engl.)  Originalartikel (engl.)

10. März: "Es gibt schwerer wiegende Probleme als den Natur- und Artenschutz, die den Ausbau der Windkraft hemmen." Interview mit Dr. Elke Bruns, Kompentenzzentrum Naturschutz und Energiewende, zu Windkraft und Naturschutz, Windkraft im Wald, Repowering u.a.m.  Zum Interview

27. Februar: Waldzustandserhebung 2020 des BMEL und eine Studie des MPI für Biogeochemie zeigen unabhängig voneinander die massive Gefährdung der Wälder in Deutschland und Europa durch den Klimawandel. Hauptfaktoren: Zunahme von Trockenstress und Schädlingsbefall.

13. Februar:  "Kein Kontinent, kein Land, keine Gemeinde ist vor gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels gefeit" . Bündnis Junger Ärzte fordert in einem Positionspapier einen grundlegenden Lebenswandel und die klimagerechte Anpassung der Gesundheitssysteme - nicht in ferner Zukunft, sondern jetzt. Positionspapier

08. Februar: Klimawandel könnte wichtige Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen. Ursache: Klimawandelbedingte Vegetationsänderungen, die Habitatmöglichkeiten für Fledermäuse verbessern. Studie von PIK, Univ. Cambridge, Univ. Hawai'i-Manoa. Pressemitteilung  Artikel (engl.)

05. Februar: Neuer Bericht zur Ökonomie der biologischen Vielfalt erschienen ("Dasgupta-Review"). Kernaussagen: Ökonomie und menschliches Wohlergehen sind von Natur abhängig. Nicht-nachhaltige Naturnutzung gefährdet jetzigen und künftigen Wohlstand. Wir müssen unser Denken, Handeln und Wirtschaftssystem ändern. Bericht in spiegel.de   Studie (engl.)

02. Februar: Studie von UFZ u.a. in Leipzig zeigt: Straßenbäume könnten Depressionsrisiko reduzieren. Pressemitteilung (dt.)  Artikel (engl.)

29. Januar: Klimaschutz und Klimaanpassung fester Bestandteil kommunalen Handelns: Ein Ergebnis des "Monitors Nachhaltige Kommune. Bericht 2020. Schwerpunktthema Klima und Energie" des difu im Auftrag der Bertelsmannstiftung. Informationen mit Download

23. Januar: Effektive Wohnraumnutzung schützt Klima. Studie von Öko-Institut, ifeu und ISOE zeigt Potenziale für Klima-, Flächen- und Ressourcenschutz sowie Energieeinsparung auf. Zugleich Handreichung zur praktischen Umsetzung für Kommunen veröffentlicht. Mehr Informationen   Download Handreichung

20. Januar: "Wir kommen an ökologische Kipp-Punkte im Agrarland". Interview mit Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, zur Agrarpolitik und biologischer Vielfalt.

16. Januar: Ganz Mensch Sein. Wie wir die Schein-Nachhaltigkeit überwinden - Ein Transformationsleitbild. Neuerscheinung von Daniel Sieben.

14. Januar: Wie wird weniger genug? Neue Publikation zu Suffizienz als Strategie für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Wie mit Verhaltensänderung anstelle von Wachstum Städte lebenswert bleiben, ohne unnötig Ressourcen zu verbrauchen und Umwelt zu belasten. Thematisiert aber auch Schwierigkeiten und Hemmnisse. Zu Bestellung oder Download

10. Januar: Biodiversitäts-Kollaps im östlichen Mittelmeer: Die meisten heimischen Arten sterben regional aus, während sich eingeführte tropische Arten rasch vermehren. Ergebnisse einer Studie der Universität Wien und anderer.

08. Januar: 2020 wärmstes Jahr in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen. Tagesschau.de

08. Januar: Kaffeekonsum setzt erhebliche Mengen an CO2 frei - und wie man das verringern kann. Artikel auf Süddeutsche Online   Originalartikel (en)

06. Januar: "Fleischatlas 2021 - Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel" von BUND, LE MONDE diplomatique und Heinrich-Böll Stiftung eben erschienen. Mit Beiträgen u.a. zu Konsum, Klima, Konzerne, Moore, Pandemien, Jugendumfrage, Kulturwandel. Download

02. Januar: Klimawandel lässt Wasserpegel vieler Seen, z.B. des Kaspischen Meeres, sinken. Mit Folgen für Wasserversorgung, Fischerei, Biodiversität. Studie der Univ. Bremen, marum.

30. Dezember: Europa exportiert Umweltprobleme in den globalen Süden. Artikel im Tagesspiegel   Originalartikel in nature (en)

27. Dezember: Wie man den persönlichen Carbon-footprint durch Wahl der Nahrung reduzieren kann. Zur Website

23. Dezember: "Umweltschutz und Corona: Die Wiederentdeckung der Natur". Bedenkenswerter Kommentar auf Süddeutsche Online

22. Dezember: BUND-Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen zu deutlichen Änderungen des eigenen Lebensstils angesichts Klimakrise, Verlust der biologischen Vielfalt und Umweltverschmutzung bereit. Pressemitteilung mit Umfrage (Anhang)

21. Dezember: Umweltbundesamt stellt seit Anfang Dezember interaktive Nitrat-Karte bereit, mit Angaben zur Nitratbelastung von Grundwasser und Oberflächengewässern in Deutschland. Zur Karte

20. Dezember: Pflanzenvielfalt in Deutschland geht deutlich zurück. Bei über 1400 von 2000 untersuchten Arten sind seit den 1960er Jahren Einbußen von durchschnittlich 15% zu verzeichnen. Dies könnte gravierende Auswirkungen auf Ökosystemleistungen haben, deren Nutzen für die Gesellschaft hierdurch massiv sinkt. Pressemitteilung Bundesamt für Naturschutz  Originalartikel (en)

17. Dezember: Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Die Coronakrise zeigt uns eindrücklich, dass wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen und die Biodiversität besser schützen müssen, um künftigen Pandemien besser vorzubeugen". Pressemitteilung des BMU

14. Dezember: Evang. Akademie Sachsen-Anhalt: Heft 136 der "Briefe. Zur Orientierung im Konflikt Mensch - Erde" mit interessanten Beiträgen zu Nachhaltiger Entwicklung, unserem Aufruf, Klimawandel und Themenseiten "Lernen aus der Corona-Krise". Download

13. Dezember: Scientists for Future empfehlen Einrichtung eines Klima-Bürger:innen-Rats im Jahr 2021. Zur Empfehlung

07. Dezember: Mehr Vogelarten im Umfeld machen Menschen in Europa genauso zufrieden wie höheres Einkommen. Studie zeigt, dass Naturschutz ebenso eine Investition in menschliches Wohlbefinden ist wie Einkommenszuwachs.  Pressemitteilung   Originalartikel (en)

04. Dezember: "Verbotskritik verbieten". "Wenn es um Standards geht, die Schädliches regulieren sollen, wird gern ein Panik-Trigger eingesetzt: das V-Wort. Die Verbotsrhetorik passt zur maximalen Individualisierung. Besser macht sie nichts." Kolumne auf spiegel.de. Liefert passende Argumente, um nicht auf den Trick mit den Totschlagargumenten "Verbot" oder "Verzicht" hereinzufallen.

01. Dezember: "Zukunftsfragen. Konferenz zu Nachhaltigkeit" von EKHN und Senckenberg. U.a. mit V. Shiva, H. Welzer, A. Boetius, A. Zahrnt, U. Schneidewind, V. Mosbrugger. Keynote-Vorträge jetzt auf youtube. Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4.

30. November: Lesetipp. "Wenn Freiheit sich selbst zerstört". Lesenswerter Essay auf Süddeutsche Online. Bezieht sich nicht direkt auf Klima- und Naturschutz, macht aber dennoch klar, warum Freiheit einerseits, verantwortliches Handeln für Klimaschutz, Erhaltung der biologischen Vielfalt und die im Aufruf geforderte Veränderung von Lebens- und Wirtschaftsweisen andererseits gerade keine Gegensätze sind.

23. November: "Das sind Ausmaße, die uns überrollt haben". Die Marmorierte Baumwanze aus Ostasien bedroht in Europa den Obst- und Gemüseanbau und befällt im Herbst die Städte. Ein Insektenkundler erklärt die Dimension der Tierwanderungen durch die Erderwärmung. Und was als Nächstes auf uns zukommt. Interview auf Süddeutsche Online

18. November: Studie des Wuppertal-Instituts zeigt: Immer mehr Menschen weisen nachhaltigem Konsum und Handeln hohe Bedeutung zu. Handeln hinkt dem Denken aber hinterher. Jüngere Menschen sind durchschnittlich konsumorientierter als Ältere. Viele Gegenstände in Haushalten werden nicht genutzt, z.B. CDs, DVDs, Kleidung, Schuhe, Bücher. Deren Gegenwert je Haushalt beträgt durchschnittlich 1289€. Pressemitteilung mit Download Studie

14. November:  Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - BUND - ruft zu gesellschaftlichem Aufbruch 2021 auf – Bundesdelegiertenversammlung für umfassenden sozialen und ökologischen Wandel – Wahljahr muss Weichen stellen. Pressemitteilung 

14. November: ARD Themenwoche #WIE LEBEN. Zukunft. Braucht die jemand oder kann die weg? 15.-21.11.  Übersicht    Mediathek

11. November: Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): Europäischer Green Deal könnte gut für ein klimaneutrales Europa, aber schlecht für den Planeten sein. Grund: EU könnte durch hohen Import von Agrargütern ihre Umweltschäden nach außen verlagern. Pressemitteilung idw  Originalartikel (Nature, Englisch)

09. November: Rat für Nachhaltige Entwicklung: Sich abzeichnender Kompromiss der EU-Agrarpolitik bleibt weit hinter erforderlichen Reformen zurück. Deutschland muss mit weitergehenden Regelungen vorangehen.   Ohne Verhaltensänderungen beim Konsum wird das Agrar- und Ernährungssystem scheitern. Gemeinsame Agrarpolitik muss Landwirte in die Lage versetzen, einen wirksamen Beitrag zu EU-Klima-/Biodiversitätszielen zu leisten. Menschenrechte, Umwelt- und Sozialstandards müssen bei Nachfrage, Produktion und in Lieferketten geachtet werden. Website mit Download

07. November: Aktuelle, in Science veröffentlichte Studie zeigt, dass sich Lebensmittelproduktion und -konsum ändern müssen, wenn 1,5-Grad-Ziel erreicht werden soll. Pressebericht (Süddeutsche Zeitung, deutsch),  Originalartikel (Science, Englisch)

04. November: Neues Gutachten des WBGU (Wiss. Beirat Globale Umweltveränderungen): "Landwende im Anthropozän. Von der Konkurrenz zur Integration". Nur wenn sich unser Umgang mit Land grundlegend ändert, können die Klimaschutzziele erreicht, der dramatische Verlust der biologischen Vielfalt abgewendet und das globale Ernährungssystem nachhaltig gestaltet werden. Der WBGU schlägt fünf exemplarische Mehrgewinnstrategien vor, um Konkurrenzen zwischen Nutzungsansprüchen zu überwinden.

02. November: Erklärung der Lüner Initiative gegen globale Armut (LIGA) und des Forums für Umwelt und gerechte Entwicklung (FUgE/Hamm) „Für eine Erneuerung der Gesellschaft - Zukunftsgestaltung nach Corona“ - mit vielen Gemeinsamkeiten mit unserem Aufruf.  Website mit Download

31. Oktober: Verband der europäischen Wissenschaftsakademien (easac) veröffentlicht Stellungnahme "Towards a sustainable future: transformative change and post-COVID-19 priorities". Ihr zufolge erfordern Klima-, Biodiversitäts- und Ressourcenschutz eine Auseinandersetzung mit den Ursachen nicht nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster. Dies stellt das soziale und politische Paradigma unhaltenden Wirtschaftswachstums in Frage. Deshalb reichen technologische Mittel der Krisenbekämpfung alleine nicht aus, nötig ist ein grundlegender transformativer Wandel. Download

29. Oktober: Neuer IPBES-Bericht zum Zusammenhang des Risikos von Pandemien und (verfehltem) Schutz der biologischen Vielfalt. "Die selben menschlichen Aktivitäten, die zu Klimawandel und Biodiversitätsverlust führen, führen auch zum Risiko von Pandemien". Darunter Zerstörung von Lebensräumen und Ökosystemen sowie nicht nachhaltige Formen von Produktion, Handel und Konsum. Pressebericht (Süddeutsche Zeitung, deutsch) IBPES Media Release (Englisch)

27. Oktober: Klimaschutz trotz klammer Kassen: Das können Kommunen tun. Welche Handlungsspielräume haben finanzschwache Kommunen für den Klimaschutz? Difu und IÖW veröffentlichen Broschüre mit vielen praktischen Tipps für die kommunale Praxis.

16. Oktober: Nicht mehr ganz neu - aber nach wie vor hoch aktuell: Zwei Internetseiten zu imperialer Lebensweise und gutem Leben für alle mit Download der zugehörigen Dossiers/Bücher.

13. Oktober: UN legt Bericht über Entwicklung von "Naturkatastrophen" in den letzten 20 Jahren vor. Dieser konstantiert dramatischen Anstieg klimawandelbedingter Katastrophen. Pressebericht (tagesschau.de). Download Bericht (Englisch)

12. Oktober: Leopoldina veröffentlicht Stellungnahme "Biodiversität und Management von Agrarlandschaften".  Die Situation ist dramatisch, der Handlungsbedarf akut. Erforderlich ist gesamtgesellschaftlicher Wandel zu nachhaltiger Landwirtschaft unter Beteiligung aller relvanten Akteure. Zentral ist  Änderung politischer, ökonomischer und rechtlicher Rahmenbedingungen. Download und interaktive Darstellung der wesentlichen Ergebnisse.

10. Oktober: Basisfakten zum Klimawandel: Neue Broschüre (24 S.) von DWD, Helmholtz Klima Initiative und anderen mit kurz zusammengefassten, wissenschaftlich unumstrittenen und leicht verständlich dargestellten Fakten zum Klimawandel global und in Deutschland. Zum Download

08. Oktober: Neue Rote Liste für Säugetiere: Knapp ein Drittel der Säugetiere in Deutschland in ihrem Bestand bedroht.  Pressemitteilung und Download der Roten Liste.

05. Oktober: Studie berechnet, dass Kosten des Klimawandels 2070 bei einem "weiter so" weltweit bei 4,6 Billionen € liegen könnten - ohne Berücksichtigung von Umweltschäden. Zum Pressebericht (Handelsblatt) Zur Studie (Englisch)

03. Oktober: Universität Bayreuth: Tropische Naturschutzgebiete künftig besonders stark von Klimawandel betroffen

01. Oktober: Bericht "Grand theft Chaco" über Abholzung von Wäldern in Paraguay für Rinderfarmen, die Leder für Luxusautos nach Europa liefern.

30. September: Sie finden unseren ersten Newsletter ab heute auch als Download im Downloadbereich am Ende unserer Seiten.

28. September: Challenges, Möglichkeiten und hilfreiche Tipps für nachhaltiges, klima- und naturverträgliches Handeln bietet NABU UND ACTION! Z.B. zu Petitionen, Rad und Klima, fleischärmere Ernährung, Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

27. September: Leuphana-Universität Lüneburg stellt mit der Green Fashion Challenge App ein kostenloses Online-Tool bereit, mit dem ein nachhaltiger Textilkonsum gefördert wird. Denn auch nicht nachhaltig produzierte Textilien tragen bei zu Energieverbrauch, Klimawandel, Lebensraumzerstörung und sozialer Ausbeutung.

25. September: Klimastreik. Wir waren in Berlin, Potsdam und Dresden auf der Straße, um Fridays for Future zu unterstützen und für die sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu werben.

24. September: scobel - Leben mit dem Klimawandel. Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen.

21. September: Zwei Artikel zum Klimawandel, seinen bewusst verschwiegenen Ursachen und den immer sichtbarer werdenden Auswirkungen (in Englisch)
New York Times: How Climate Migration Will Reshape America
BBC News: How the oil industry made us doubt climate change

20. September: Dokumentationsreihe auf zdf.info / in der mediathek. In welcher Welt wollen wir leben?

19. September: Lesenswerte Internetseiten von BUND und BUND-Jugend zum Thema Suffizienz und gutes Leben:
https://bund.net/ressourcen-technik/suffizienz/suffizienz-was-ist-das/
https://bundjugend.de/projekte/mit-suffizienz-zum-guten-leben-fuer-alle/suffizienz-eine-einfuehrung/#wenigeristmehr

16. September: "Unser Lebensstil muss auf den Prüfstand". Interview mit Prof. Heiland zum Aufruf auf tu.berlin.de

14. September: Neuerscheinung "Handbuch Klimaschutz" fasst wesentliche Ergebnisse der Klimaforschung verständlich zusammen und zeigt konkrete Maßnahmen für Politik und Gesellschaft auf, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Unter anderem fordert es die Einsparung von Energie und Ressourcen, auch durch Verhaltensänderungen (Suffizienz), die Bepreisung von Treibhausgasemissionen und einen sozialen Ausgleich für einkommensschwächere Menschen hierfür.

9. September: Neue Studie zu Auswirkungen des Klimawandels vorgestellt: 31 Länder könnten bis 2050 teilweise unbewohnbar sein. Stürme, Fluten oder Wasserknappheit könnten eine massenhafte Migration auslösen. Auf tagesschau.de  Link zur Studie

4. September: Weiterführende, lesens- und unterstützenswerte Links:
https://www.3fuersklima.de/
https://www.100xklimaneutral.com/
https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag
https://www.unter1000.de/
https://unter1000.scientists4future.org/de/selbstverpflichtung-verzicht-kurzstreckenfluege/

1. September: Interview auf zdf.de. Aufruf zum Wandel. "Was brauchen wir für ein gutes Leben?"

31. August:  Prof. Dr. Stefan Heiland, TU Berlin, und Danny Püschel, Naturschutzbund Deutschland, NABU, übergeben den Aufruf an Sylvia Kotting-Uhl MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Deutschen Bundestag.   Mehr


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