Aktuelles

23. November: "Das sind Ausmaße, die uns überrollt haben". Die Marmorierte Baumwanze aus Ostasien bedroht in Europa den Obst- und Gemüseanbau und befällt im Herbst die Städte. Ein Insektenkundler erklärt die Dimension der Tierwanderungen durch die Erderwärmung. Und was als Nächstes auf uns zukommt. Interview auf Süddeutsche Online

23.-26. November: "Zukunftsfragen. Konferenz zu Nachhhaltigkeit" von EKHN und Senckenberg. Keynotes und Sessions u.a. zu Klimakrise, Biodiversität, Suffizienz, Landwirtschaft, Globale Gerechtigkeit, Landwirtschaft. U.a. mit V. Shiva, H. Welzer, A. Boetius, A. Zahrnt, U. Schneidewind, V. Mosbrugger. Programm und Anmeldung

18. November: Studie des Wuppertal-Instituts zeigt: Immer mehr Menschen weisen nachhaltigem Konsum und Handeln hohe Bedeutung zu. Handeln hinkt dem Denken aber hinterher. Jüngere Menschen sind durchschnittlich konsumorientierter als Ältere. Viele Gegenstände in Haushalten werden nicht genutzt, z.B. CDs, DVDs, Kleidung, Schuhe, Bücher. Deren Gegenwert je Haushalt beträgt durchschnittlich 1289€. Pressemitteilung mit Download Studie

14. November:  Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - BUND - ruft zu gesellschaftlichem Aufbruch 2021 auf – Bundesdelegiertenversammlung für umfassenden sozialen und ökologischen Wandel – Wahljahr muss Weichen stellen. Pressemitteilung 

14. November: ARD Themenwoche #WIE LEBEN. Zukunft. Braucht die jemand oder kann die weg? 15.-21.11.  Übersicht    Mediathek

11. November: Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): Europäischer Green Deal könnte gut für ein klimaneutrales Europa, aber schlecht für den Planeten sein. Grund: EU könnte durch hohen Import von Agrargütern ihre Umweltschäden nach außen verlagern. Pressemitteilung idw  Originalartikel (Nature, Englisch)

09. November: Rat für Nachhaltige Entwicklung: Sich abzeichnender Kompromiss der EU-Agrarpolitik bleibt weit hinter erforderlichen Reformen zurück. Deutschland muss mit weitergehenden Regelungen vorangehen.   Ohne Verhaltensänderungen beim Konsum wird das Agrar- und Ernährungssystem scheitern. Gemeinsame Agrarpolitik muss Landwirte in die Lage versetzen, einen wirksamen Beitrag zu EU-Klima-/Biodiversitätszielen zu leisten. Menschenrechte, Umwelt- und Sozialstandards müssen bei Nachfrage, Produktion und in Lieferketten geachtet werden. Website mit Download

07. November: Aktuelle, in Science veröffentlichte Studie zeigt, dass sich Lebensmittelproduktion und -konsum ändern müssen, wenn 1,5-Grad-Ziel erreicht werden soll. Pressebericht (Süddeutsche Zeitung, deutsch),  Originalartikel (Science, Englisch)

04. November: Neues Gutachten des WBGU (Wiss. Beirat Globale Umweltveränderungen): "Landwende im Anthropozän. Von der Konkurrenz zur Integration". Nur wenn sich unser Umgang mit Land grundlegend ändert, können die Klimaschutzziele erreicht, der dramatische Verlust der biologischen Vielfalt abgewendet und das globale Ernährungssystem nachhaltig gestaltet werden. Der WBGU schlägt fünf exemplarische Mehrgewinnstrategien vor, um Konkurrenzen zwischen Nutzungsansprüchen zu überwinden.

02. November: Erklärung der Lüner Initiative gegen globale Armut (LIGA) und des Forums für Umwelt und gerechte Entwicklung (FUgE/Hamm) „Für eine Erneuerung der Gesellschaft - Zukunftsgestaltung nach Corona“ - mit vielen Gemeinsamkeiten mit unserem Aufruf.  Website mit Download

31. Oktober: Verband der europäischen Wissenschaftsakademien (easac) veröffentlicht Stellungnahme "Towards a sustainable future: transformative change and post-COVID-19 priorities". Ihr zufolge erfordern Klima-, Biodiversitäts- und Ressourcenschutz eine Auseinandersetzung mit den Ursachen nicht nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster. Dies stellt das soziale und politische Paradigma unhaltenden Wirtschaftswachstums in Frage. Deshalb reichen technologische Mittel der Krisenbekämpfung alleine nicht aus, nötig ist ein grundlegender transformativer Wandel. Download

29. Oktober: Neuer IPBES-Bericht zum Zusammenhang des Risikos von Pandemien und (verfehltem) Schutz der biologischen Vielfalt. "Die selben menschlichen Aktivitäten, die zu Klimawandel und Biodiversitätsverlust führen, führen auch zum Risiko von Pandemien". Darunter Zerstörung von Lebensräumen und Ökosystemen sowie nicht nachhaltige Formen von Produktion, Handel und Konsum. Pressebericht (Süddeutsche Zeitung, deutsch) IBPES Media Release (Englisch)

27. Oktober: Klimaschutz trotz klammer Kassen: Das können Kommunen tun. Welche Handlungsspielräume haben finanzschwache Kommunen für den Klimaschutz? Difu und IÖW veröffentlichen Broschüre mit vielen praktischen Tipps für die kommunale Praxis.

16. Oktober: Nicht mehr ganz neu - aber nach wie vor hoch aktuell: Zwei Internetseiten zu imperialer Lebensweise und gutem Leben für alle mit Download der zugehörigen Dossiers/Bücher.

13. Oktober: UN legt Bericht über Entwicklung von "Naturkatastrophen" in den letzten 20 Jahren vor. Dieser konstantiert dramatischen Anstieg klimawandelbedingter Katastrophen. Pressebericht (tagesschau.de). Download Bericht (Englisch)

12. Oktober: Leopoldina veröffentlicht Stellungnahme "Biodiversität und Management von Agrarlandschaften".  Die Situation ist dramatisch, der Handlungsbedarf akut. Erforderlich ist gesamtgesellschaftlicher Wandel zu nachhaltiger Landwirtschaft unter Beteiligung aller relvanten Akteure. Zentral ist  Änderung politischer, ökonomischer und rechtlicher Rahmenbedingungen. Download und interaktive Darstellung der wesentlichen Ergebnisse.

10. Oktober: Basisfakten zum Klimawandel: Neue Broschüre (24 S.) von DWD, Helmholtz Klima Initiative und anderen mit kurz zusammengefassten, wissenschaftlich unumstrittenen und leicht verständlich dargestellten Fakten zum Klimawandel global und in Deutschland. Zum Download

08. Oktober: Neue Rote Liste für Säugetiere: Knapp ein Drittel der Säugetiere in Deutschland in ihrem Bestand bedroht.  Pressemitteilung und Download der Roten Liste.

05. Oktober: Studie berechnet, dass Kosten des Klimawandels 2070 bei einem "weiter so" weltweit bei 4,6 Billionen € liegen könnten - ohne Berücksichtigung von Umweltschäden. Zum Pressebericht (Handelsblatt) Zur Studie (Englisch)

03. Oktober: Universität Bayreuth: Tropische Naturschutzgebiete künftig besonders stark von Klimawandel betroffen

01. Oktober: Bericht "Grand theft Chaco" über Abholzung von Wäldern in Paraguay für Rinderfarmen, die Leder für Luxusautos nach Europa liefern.

30. September: Sie finden unseren ersten Newsletter ab heute auch als Download im Downloadbereich am Ende unserer Seiten.

28. September: Challenges, Möglichkeiten und hilfreiche Tipps für nachhaltiges, klima- und naturverträgliches Handeln bietet NABU UND ACTION! Z.B. zu Petitionen, Rad und Klima, fleischärmere Ernährung, Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

27. September: Leuphana-Universität Lüneburg stellt mit der Green Fashion Challenge App ein kostenloses Online-Tool bereit, mit dem ein nachhaltiger Textilkonsum gefördert wird. Denn auch nicht nachhaltig produzierte Textilien tragen bei zu Energieverbrauch, Klimawandel, Lebensraumzerstörung und sozialer Ausbeutung.

25. September: Klimastreik. Wir waren in Berlin, Potsdam und Dresden auf der Straße, um Fridays for Future zu unterstützen und für die sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu werben.

24. September: scobel - Leben mit dem Klimawandel. Wenn wir ehrlich sind, haben wir den Kampf längst verloren: Wir werden den Klimawandel nicht mehr aufhalten und mit drastischen Umbrüchen leben müssen.

23. September, 18.00 Uhr: Wege aus der Klimakrise: Was Politik, Wissenschaft und Gesellschaft tun können. Online-Diskussion. Mit A. Boetius (Meeresforscherin), F. Oberheim (FFF), A. Jung MdB (CDU), M. Kaiser (Greenpeace). Youtube-Livestream – Keine Anmeldung erforderlich.

21. September: Zwei Artikel zum Klimawandel, seinen bewusst verschwiegenen Ursachen und den immer sichtbarer werdenden Auswirkungen (in Englisch)
New York Times: How Climate Migration Will Reshape America
BBC News: How the oil industry made us doubt climate change

20. September: Dokumentationsreihe auf zdf.info / in der mediathek. In welcher Welt wollen wir leben?

19. September: Lesenswerte Internetseiten von BUND und BUND-Jugend zum Thema Suffizienz und gutes Leben:
https://bund.net/ressourcen-technik/suffizienz/suffizienz-was-ist-das/
https://bundjugend.de/projekte/mit-suffizienz-zum-guten-leben-fuer-alle/suffizienz-eine-einfuehrung/#wenigeristmehr

16. September: "Unser Lebensstil muss auf den Prüfstand". Interview mit Prof. Heiland zum Aufruf auf tu.berlin.de

14. September: Neuerscheinung "Handbuch Klimaschutz" fasst wesentliche Ergebnisse der Klimaforschung verständlich zusammen und zeigt konkrete Maßnahmen für Politik und Gesellschaft auf, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Unter anderem fordert es die Einsparung von Energie und Ressourcen, auch durch Verhaltensänderungen (Suffizienz), die Bepreisung von Treibhausgasemissionen und einen sozialen Ausgleich für einkommensschwächere Menschen hierfür.

Save the date, 23. September: Wege aus der Klimakrise: Was Politik, Wissenschaft und Gesellschaft tun können. Online-Diskussion. Youtube-Livestream – Keine Anmeldung erforderlich.

9. September: Neue Studie zu Auswirkungen des Klimawandels vorgestellt: 31 Länder könnten bis 2050 teilweise unbewohnbar sein. Stürme, Fluten oder Wasserknappheit könnten eine massenhafte Migration auslösen. Auf tagesschau.de  Link zur Studie

4. September: Weiterführende, lesens- und unterstützenswerte Links:
https://www.3fuersklima.de/
https://www.100xklimaneutral.com/
https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag
https://www.unter1000.de/
https://unter1000.scientists4future.org/de/selbstverpflichtung-verzicht-kurzstreckenfluege/

1. September: Interview auf zdf.de. Aufruf zum Wandel. "Was brauchen wir für ein gutes Leben?"

31. August:  Prof. Dr. Stefan Heiland, TU Berlin, und Danny Püschel, Naturschutzbund Deutschland, NABU, übergeben den Aufruf an Sylvia Kotting-Uhl MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Deutschen Bundestag.   Mehr


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Danny Püschel, Berlin
Sabine Rodorff, Lünen
Monika Rolfes, Lünen
Theo Damberg, Hamm/Westtünnen